Im Bild (von links): Gerlinde Fuchsenthaler, Staffelleiterin und Ausbilderin Karin Lang mit Hündin Yuki (in Ausbildung) und Multitalent Skalli (Einsatzhund ausgebildet für Fläche, Trümmer und Mantrailing), Jan Sekulla
Ob bei der Suche nach vermissten Personen in Wäldern, unwegsamem Gelände oder nach Naturkatastrophen – die Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) im Allgäu ist immer dann zur Stelle, wenn Menschen in Not geraten. Gemeinsam mit ihren zweibeinigen Partnern leisten die Rettungshunde wertvolle Arbeit und retten Leben – oft unter schwierigsten Bedingungen.
„Unsere Hunde sind wahre Spezialisten, wenn es darum geht, vermisste oder verschüttete Personen aufzuspüren“, erklärt Staffelleiterin Karin Lang. „Dank ihres außergewöhnlichen Geruchssinns können sie Menschen orten, die für uns Menschen unsichtbar bleiben.“ Rettungshundestaffeln des ASB sind in ganz Deutschland ehrenamtlich im Einsatz. Sie werden von der Polizei alarmiert, wenn Menschen vermisst werden – etwa Senioren mit Demenz, orientierungslose Kinder oder verunglückte Sportler.
„Die Ausbildung eines Rettungshundes dauert bis zu drei Jahre“, berichtet Lang, die neben ihrer Funktion als Staffelleiterin auch erfahrene Hundeausbilderin ist. „Die Hunde lernen, Menschen über große Distanzen hinweg aufzuspüren und zuverlässig anzuzeigen.“ Neben der Sucharbeit müssen die Hunde auch lernen, mit Stresssituationen umzugehen, sich in unwegsamem Gelände sicher zu bewegen und sich von lauten Geräuschen wie Sirenen oder Hubschraubern nicht beeindrucken zu lassen. „Nicht jeder Hund eignet sich für diese Aufgabe“, betont Karin Lang. „Er braucht einen starken Charakter, muss selbstständig arbeiten können und gleichzeitig eine enge Bindung zu seinem Hundeführer haben.“
Die Mitglieder der ASB-Rettungshundestaffel stehen 365 Tage im Jahr, Tag und Nacht, bei jedem Wetter bereit. Alle Einsätze erfolgen ehrenamtlich – die Helfer investieren viel Zeit in Training, Fortbildungen und Einsätze, ohne dafür bezahlt zu werden. „Wir machen das, weil wir helfen wollen“, sagt Karin Lang. „Es gibt nichts Erfüllenderes, als eine vermisste Person lebend zu finden und der Familie zurückzubringen. Das ist unser größter Lohn.“ Da die Arbeit der Rettungshundestaffel des ASB fast ausschließlich über Spenden und ehrenamtliches Engagement finanziert wird, freut sich das Team über jede Form der Unterstützung – sei es durch Spenden, Sachmittel oder neue freiwillige Helfer.
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